WM 2026: Fifa-Boss Infantino verteidigt Wucherpreise für Stadiontickets

WASHINGTON, DC – 7. MÄRZ: Der Präsident der Fédération Internationale de Fußball Association (FIFA), Gianni Infantino, spricht neben US-Präsident Donald Trump, während dieser am 7. März 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, eine Durchführungsverordnung unterzeichnet. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Bilds/AFP (Foto: Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Bilds via AFP)

Die FIFA steht wegen der hohen Ticketpreise für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada unter Druck, doch Präsident Gianni Infantino verteidigt die aus seiner Sicht marktgerechte Preisgestaltung. Er verweist auf den US-Markt, günstigere Kontingente für die Gruppenphase und darauf, dass ein zu niedriger Preis den Weiterverkauf noch weiter anheizen könne.

Deutschlands WM-Gegner Curaçao: Neuer Trainer Rutten träumt vom Coup

Der ehemalige Schalke-04-Coach Fred Rutten übernahm am 23. Februar 2026 das Curaçao-Amt nach dem Rücktritt von Dick Advocaat und träumt vom Coup bei der WM 2026. Der 63‑Jährige, seit fast drei Jahren ohne feste Trainerstelle, kündigt an, Advocaats Weg fortzusetzen und mit taktischer Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit die Außenseiterrolle herauszufordern. Rutten bringt langjährige Vereins‑ und Akademieerfahrung mit, kennt mehrere Akteure aus niederländischen Stationen und will die Chance in WM 2026 Gruppe E – gegen Deutschland, Côte d’Ivoire und Ecuador – nutzen. Trotz einer 0:2‑Testspielniederlage in Ruttens erstem Länderspiel als Curaçao-Coach gegen China in Sydney bleibt die Ambition groß: „Wir haben die Absicht zu überraschen.“

Vor WM 2026: Immer mehr Fragen bei von Trump überschattetem Turnier

WASHINGTON, DC – 7. MÄRZ: Der Präsident der Fédération Internationale de Fußball Association (FIFA), Gianni Infantino, spricht neben US-Präsident Donald Trump, während dieser am 7. März 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, eine Durchführungsverordnung unterzeichnet. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Bilds/AFP (Foto: Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Bilds via AFP)

Weniger als drei Monate vor dem Anpfiff der von Trump überschatteten Weltmeisterschaft türmen sich in den USA zahlreiche offene Fragen: von Einreise- und Visaproblemen bis zur Sicherheit in Stadien und Fan‑Festen. Die teilweise Schließung des Department of Homeland Security und restriktive Visapolitik sorgen für Unsicherheit bei Mannschaften, Fans und Gastgeberstädten. Besonders brisant bleibt die ungeklärte Teilnahme Irans, während FIFA und Organisatoren entweder ausweichen oder Ersatzlösungen prüfen müssen. Zugleich drücken hohe Ticketpreise, logistische Engpässe an Flughäfen und klimatische Risiken auf die Vorbereitung.

Joachim Löw schlägt Alarm: Kritik an WM 2026 in den USA

Jogi Löw bei der WM 2022 - gelangweilt?

Deutschlands Ex‑Bundestrainer Joachim Löw hat beim Literaturfestival lit.Cologne eindringlich vor der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gewarnt. Löw bezeichnete ein Turnier in den USA angesichts aktueller politischer Spannungen und militärischer Aktionen als „noch einmal gefährlicher“. Er erinnerte an die Debatten um die WM 2018 in Russland und die Menschenrechtsfragen bei der WM 2022 in Katar. Die Äußerungen des früheren Chefcoachs stehen damit deutlich abseits der bisherigen Linie des DFB.

Iran-Spiele bleiben in den USA: FIFA hält an WM-Plan fest

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

FIFA lehnt eine Verlegung der iranischen Vorrundenspiele zurzeit ab. Trotz öffentlicher Äußerungen des Verbandspräsidenten Mehdi Taj über Verhandlungen mit dem Weltverband über Austragungsorte in Mexiko bleibt die FIFA bei ihrem Spielplan für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Entscheidende Gründe sind kommerzielle Verpflichtungen wie Ticketverkauf, TV-Rechte und Sponsoren sowie die logistische Planbarkeit für alle Teilnehmer. Gleichzeitig werfen politische Spannungen zwischen den USA und Iran Fragen zu Visa, Sicherheit und Delegationslogistik auf.

Iran prüft Mexiko als WM-Spielort – FIFA äußert sich bislang nicht

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Iran prüft Teilnahme an der WM 2026 – Spiele könnten nach Mexiko verlegt werden. Sportminister Ahmed Donjamali erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, es werde mit der FIFA geprüft, ob sich die Gruppenspiele der iranischen Nationalmannschaft in Mexiko austragen lassen. Hintergrund sind Sicherheits- und Einreiseprobleme in den USA sowie politische Spannungen; Beobachter werten das Manöver jedoch eher als Propaganda denn als realistische Chance. Die Verlegung wäre aus logistischer Sicht kaum zu stemmen: bereits verkaufte Tickets, Quartierplanung und lange Distanzen sprechen dagegen. Zugleich bleibt offen, ob die FIFA auf das Ansinnen eingeht – Anfragen von Medien verliefen bislang meist ohne Antwort.

Iran, Visa, Sicherheit und Tickets: Vier Herausforderungen für die WM 2026

Drei Monate vor dem Anpfiff des FIFA World Cup 2026 zeichnen sich erhebliche organisatorische Probleme ab. Das Turnier, das vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada stattfinden soll, steht vor geopolitischen, logistischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen. Zentrale Fragen betreffen die Teilnahme Irans, die Bereitschaft der USA als Gastgeber, Visa- und Reisefragen für Irak sowie die Sicherheit in Mexiko und die Ticketvergabe. Diese Themen beeinflussen Spielorte, Trainingslager und den Zeitplan der Vorrunde unmittelbar.

Trump warnt Iran vor WM-Reise: Team Melli verweist auf FIFA

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

Die iranische Nationalmannschaft hat Warnungen des US-Präsidenten Donald Trump zurückgewiesen und auf die Zuständigkeit der FIFA verwiesen. Trump hatte der Mannschaft geraten, aus Sicherheitsgründen nicht zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in die Vereinigten Staaten zu reisen. Das iranische Team, auch bekannt als Team Melli, reagierte über Social Media und betonte, dass kein Land das Recht habe, eine qualifizierte Mannschaft von der Endrunde auszuschließen. Gleichzeitig bestehen weiterhin politische Spannungen und mögliche Konsequenzen für eine Teilnahme Irans in WM Gruppe G.

Probleme vor der WM 2026: Sicherheitslage in Mexiko und neue Konflikte belasten Vorbereitung

Die Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geraten zunehmend unter Druck. Besonders in Mexiko rückt die Sicherheitslage in den Mittelpunkt: Eine Welle der Kartellgewalt im Bundesstaat Jalisco wirft Fragen zur Organisation der Spiele in Guadalajara auf. Gleichzeitig belasten geopolitische Spannungen um den Iran sowie finanzielle und organisatorische Streitpunkte in mehreren US-Austragungsstädten die Planungen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.

Irans Sportminister schließt WM-Teilnahme 2026 aus – Donjamali widerspricht Trump-Zusage

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Irans Sportminister Ahmad Donjamali hat eine Teilnahme seines Landes an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA ausdrücklich ausgeschlossen. Donjamali begründete in einem TV-Interview den Schritt mit den jüngsten Angriffen gegen den Iran und sprach von einer unmöglichen Teilnahme unter den derzeitigen Bedingungen. Damit widerspricht er Zusagen aus Washington: US-Präsident Donald Trump hatte der FIFA zufolge die iranische Mannschaft zur WM eingeladen. Ob die Entscheidung des Ministers endgültig ist, blieb zunächst offen.