WM 2026: Fifa-Boss Infantino verteidigt Wucherpreise für Stadiontickets

WASHINGTON, DC – 7. MÄRZ: Der Präsident der Fédération Internationale de Fußball Association (FIFA), Gianni Infantino, spricht neben US-Präsident Donald Trump, während dieser am 7. März 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, eine Durchführungsverordnung unterzeichnet. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Bilds/AFP (Foto: Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Bilds via AFP)

Die FIFA steht wegen der hohen Ticketpreise für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada unter Druck, doch Präsident Gianni Infantino verteidigt die aus seiner Sicht marktgerechte Preisgestaltung. Er verweist auf den US-Markt, günstigere Kontingente für die Gruppenphase und darauf, dass ein zu niedriger Preis den Weiterverkauf noch weiter anheizen könne.

WM 2026: Infantino hält an Iran-Teilnahme fest – „Kein Plan B“ trotz Krise

Gianni Infantino, der derzeitige Präsident der FIFA, nimmt an der Sitzung des FIFA-Rates teil, bei der die FIFA offiziell bekannt gibt, dass die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2021 in China, in Shanghai, stattfinden wird, 24. Oktober 2019.

FIFA-Präsident Gianni Infantino betont kurz vor der WM 2026 klar: Der Iran wird teilnehmen – trotz der „sehr komplizierten“ politischen Lage. Im mexikanischen Fernsehen sagte Infantino, es gebe keinen Plan B, C oder D, sondern nur Plan A: Die iranische Mannschaft soll unter bestmöglichen Bedingungen an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Er verwies zugleich auf die sportliche Qualifikation des Teams und darauf, dass die Auswahl sowohl die Menschen im Iran als auch die im Ausland vertrete. Gleichzeitig räumte der FIFA-Chef die schwierige außenpolitische Situation ein.

Ticket-Zoff zur WM 2026: EU-Beschwerde gegen FIFA wegen hoher Preise

FIFA World Cup 26™ tickets: Register your interest and find out how to buy

WM-Ticketpreise: Fan-Organisation verklagt FIFA – die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) und die Verbrauchergruppe Euroconsumers haben bei der Europäischen Kommission förmlich Beschwerde gegen die FIFA eingereicht. Sie werfen dem Weltverband missbräuchliche Marktpraktiken, undurchsichtige Verkaufsprozesse und „dynamische Preisgestaltung“ vor und fordern unter anderem einen Preisstopp für die nächste Verkaufsphase im April. Die Kläger fordern außerdem die Offenlegung verbleibender Kontingente pro Kategorie mindestens 48 Stunden vor Verkaufsstart. Die EU-Kommission hat den Eingang der Beschwerde bestätigt; eine Prüfung läuft nach den üblichen Verfahren.

Afrika-Cup-Skandal: Senegal verliert Titel – Signal vor WM 2026

Der afrikanische Fußballverband (CAF) hat das umstrittene Finale des TotalEnergies CAF-Afrika-Cups 2025 neu gewertet und Senegal den Titel nachträglich aberkannt. Das Berufungsgremium der CAF erklärte das Spiel gemäß Artikel 84 als verloren und wertete das Ergebnis mit 3:0 zugunsten von Gastgeber Marokko. Die Entscheidung hebt eine frühere, das Ergebnis stehen lassende Entscheidung auf. Hintergrund ist das chaotische Endspiel am 18. Januar in Rabat, in dem es nach einem Strafstoßpfiff zu einem Platzverweis-artigen Protest und einer längeren Unterbrechung kam.

YouTube und FIFA schließen Deal – Folgen für WM 2026 in Deutschland

WM 2026 Public Viewing in Deutschland zu späten Anstoßzeiten (Foto Depositphotos.com)

Die FIFA und YouTube haben eine strategische Partnerschaft für die WM 2026 geschlossen: YouTube ist künftig die offiziell bevorzugte Plattform des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko. Das Abkommen öffnet neue Formen der Live-Übertragung und des digitalen Zugriffs — auch für deutsche Zuschauer könnten sich dadurch Änderungen ergeben. Brancheninsider berichten, dass Verhandlungen mit deutschen Lizenznehmern laufen; demnach könnten 15 bis 30 Spiele zusätzlich auf YouTube live zu sehen sein. Gleichzeitig behalten Telekom (MagentaTV), ARD und ZDF zentrale Rechte und regeln, welche Begegnungen frei empfangbar bleiben.

Iran prüft Mexiko als WM-Spielort – FIFA äußert sich bislang nicht

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Iran prüft Teilnahme an der WM 2026 – Spiele könnten nach Mexiko verlegt werden. Sportminister Ahmed Donjamali erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, es werde mit der FIFA geprüft, ob sich die Gruppenspiele der iranischen Nationalmannschaft in Mexiko austragen lassen. Hintergrund sind Sicherheits- und Einreiseprobleme in den USA sowie politische Spannungen; Beobachter werten das Manöver jedoch eher als Propaganda denn als realistische Chance. Die Verlegung wäre aus logistischer Sicht kaum zu stemmen: bereits verkaufte Tickets, Quartierplanung und lange Distanzen sprechen dagegen. Zugleich bleibt offen, ob die FIFA auf das Ansinnen eingeht – Anfragen von Medien verliefen bislang meist ohne Antwort.

Iran, Visa, Sicherheit und Tickets: Vier Herausforderungen für die WM 2026

Drei Monate vor dem Anpfiff des FIFA World Cup 2026 zeichnen sich erhebliche organisatorische Probleme ab. Das Turnier, das vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada stattfinden soll, steht vor geopolitischen, logistischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen. Zentrale Fragen betreffen die Teilnahme Irans, die Bereitschaft der USA als Gastgeber, Visa- und Reisefragen für Irak sowie die Sicherheit in Mexiko und die Ticketvergabe. Diese Themen beeinflussen Spielorte, Trainingslager und den Zeitplan der Vorrunde unmittelbar.

Run auf WM-Tickets 2026: Millionen Fans kämpfen um Karten trotz hoher Preise

Der argentinische Stürmer Lionel Messi (Nr. 10) steht vor Beginn des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 zwischen Argentinien und Frankreich im Lusail-Stadion in Lusail nördlich von Doha am 18. Dezember 2022 auf dem Spielfeld. (Foto: Paul ELLIS / AFP)

Knapp drei Monate vor dem Anpfiff tobt ein regelrechter Run auf Tickets für die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Trotz extremer Preise und wachsender globaler Unsicherheit – unter anderem nach Militäroperationen gegen den Iran und Gewaltausbrüchen in Guadalajara – bleibt die Nachfrage enorm hoch. FIFA-Angaben zufolge wurden in den ersten beiden Verkaufsphasen fast zwei Millionen Tickets abgegeben, die Nachfrage überstieg das Angebot nach Angaben von Gianni Infantino zeitweise um das 30‑ bzw. sogar über 500‑fache. Gleichzeitig sorgen Visafragen, Einreisebestimmungen und ein boomender Zweitmarkt dafür, dass viele Fans ihre Reisepläne neu bewerten.

Trump warnt Iran vor WM-Reise: Team Melli verweist auf FIFA

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

Die iranische Nationalmannschaft hat Warnungen des US-Präsidenten Donald Trump zurückgewiesen und auf die Zuständigkeit der FIFA verwiesen. Trump hatte der Mannschaft geraten, aus Sicherheitsgründen nicht zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in die Vereinigten Staaten zu reisen. Das iranische Team, auch bekannt als Team Melli, reagierte über Social Media und betonte, dass kein Land das Recht habe, eine qualifizierte Mannschaft von der Endrunde auszuschließen. Gleichzeitig bestehen weiterhin politische Spannungen und mögliche Konsequenzen für eine Teilnahme Irans in WM Gruppe G.

Probleme vor der WM 2026: Sicherheitslage in Mexiko und neue Konflikte belasten Vorbereitung

Die Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geraten zunehmend unter Druck. Besonders in Mexiko rückt die Sicherheitslage in den Mittelpunkt: Eine Welle der Kartellgewalt im Bundesstaat Jalisco wirft Fragen zur Organisation der Spiele in Guadalajara auf. Gleichzeitig belasten geopolitische Spannungen um den Iran sowie finanzielle und organisatorische Streitpunkte in mehreren US-Austragungsstädten die Planungen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.