FIFA-Präsident Gianni Infantino betont kurz vor der WM 2026 klar: Der Iran wird teilnehmen – trotz der „sehr komplizierten“ politischen Lage. Im mexikanischen Fernsehen sagte Infantino, es gebe keinen Plan B, C oder D, sondern nur Plan A: Die iranische Mannschaft soll unter bestmöglichen Bedingungen an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Er verwies zugleich auf die sportliche Qualifikation des Teams und darauf, dass die Auswahl sowohl die Menschen im Iran als auch die im Ausland vertrete. Gleichzeitig räumte der FIFA-Chef die schwierige außenpolitische Situation ein.

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Infantino bestätigt Teilnahme des Iran an der WM 2026
Gianni Infantino stellte unmissverständlich klar: „Wir wollen, dass der Iran spielt, der Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen.“ Mit dieser Aussage bekräftigte der FIFA-Chef die grundsätzliche Linie des Weltverbands zur Teilnahme aller sportlich qualifizierten Teams. Die Erklärung erfolgte in einem Interview im mexikanischen Fernsehen, in dem Infantino die Verpflichtung zur Fairness und zu gleichberechtigten Teilnahmebedingungen betonte. Für die FIFA steht die sportliche Qualifikation und die planmäßige Teilnahme im Vordergrund.
Irans WM 2026 Vorbereitungsspiele
Irans Spielplan der WM 2026 Gruppe G
Politische Lage bleibt „sehr kompliziert“
Infantino erkannte die politischen Herausforderungen offen an und bezeichnete die Lage als „sehr kompliziert“. Dennoch betonte er, dass die FIFA bemüht sei, die iranische Nationalmannschaft unter den bestmöglichen Bedingungen antreten zu lassen. Dabei verwies er auf die Verantwortung gegenüber den Menschen im Iran ebenso wie gegenüber der Diaspora. Die Aussage unterstreicht, dass FIFA-Entscheidungen sowohl sportliche als auch sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigen müssen.
Spielplan, Austragungsorte und WM-Quartier
Der Iran trifft in der Vorrunde in Los Angeles auf Neuseeland und Belgien, bevor das Team in Seattle auf Ägypten trifft. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada statt. Als WM-Quartier hat der Iran Tucson in Arizona gebucht; damit sind Unterkunft und Trainingslogistik bereits geplant. Eine Verlegung der iranischen WM-Spiele nach Mexiko sei für die FIFA kein Thema, erklärte Infantino abschließend.