US-Präsident Donald Trump habe FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten zur WM 2026 in die USA reisen könne. Infantino berichtete nach dem Treffen, die Mannschaft sei „herzlich eingeladen“ und das Turnier könne Menschen zusammenbringen. Der Iran hatte sich bereits im März vergangenen Jahres für die Endrunde qualifiziert. Gleichzeitig deutete der Präsident des iranischen Fußballverbandes an, die Mannschaft könnte aus eigenen Gründen auf eine Teilnahme verzichten. Iran wurde in WM 2026 Gruppe G mit Belgien gelost.

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Trump-Zusage zur WM-Teilnahme
Gianni Infantino sagte nach dem Gespräch mit Präsident Trump, dass dieser bekräftigt habe, die iranische Mannschaft sei „natürlich herzlich eingeladen“, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen. Die Zusage erfolgte vor dem Hintergrund der Vorbereitung auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die am 11. Juni beginnt und in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Für den Iran ist die Teilnahme besonders relevant, weil alle drei Gruppenspiele der Mannschaft in den USA stattfinden. Infantino betonte außerdem: „Wir alle brauchen ein Ereignis wie die FIFA-Weltmeisterschaft, um die Menschen mehr denn je zusammenzubringen.“
Sicherheitslage und geopolitischer Kontext
Seit Ende Februar greifen nach Angaben der Quelle die Vereinigten Staaten und Israel den Iran an; der Iran führt seinerseits Gegenschläge in der Region durch. Diese militärischen Auseinandersetzungen bilden den unmittelbaren politischen Hintergrund der Zusage aus Washington. Die Sicherheitslage bleibt damit ein zentraler Faktor für die Organisation des Turniers und für mögliche Reiseentscheidungen der beteiligten Verbände und Mannschaften.
Möglicher Rückzug des Iran
Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes (FFI), hat zuvor wiederholt angedeutet, dass der Iran von sich aus auf die WM-Teilnahme verzichten könnte. Tadsch fragte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Isna rhetorisch: „Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien“. Er bezog sich damit auf den Auftritt des iranischen Frauen-Teams in Australien, der für großes Aufsehen sorgte, nachdem mehrere Spielerinnen das Angebot der australischen Regierung für humanitäre Visa annahmen.
Termine, Qualifikation und Fakten
Der Iran hatte sich bereits im März des Vorjahres als eine der ersten Mannschaften für die WM 2026 qualifiziert. Die Männer-Endrunde startet am 11. Juni 2026; die iranische Mannschaft trägt alle drei Gruppenspiele in den USA aus. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage der Teilnahme an politischer und logistischer Bedeutung, da Einladung, Qualifikation und die aktuelle Lage zusammenlaufen.