Mexiko-Keeper Malagón verletzt: Kehrt Ochoa für Mexiko bei der WM 2026 zurück?

Mexiko's Nationalmannschaft gegen Honduras im Juli 2025. (Foto von Patrick T. Fallon / AFP)

Mit Blick auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ist in Mexikos Torhüterplanung plötzlich Unsicherheit entstanden. Stammkeeper Luis Ángel Malagón, der 29-jährige Schlussmann von Club América und aktueller Nationaltorwart, hat sich im Concacaf Champions Cup gegen Philadelphia Union am Sprunggelenk im Bereich der Achillessehne verletzt. Sollte Malagón länger ausfallen, könnte ausgerechnet Routinier Guillermo Ochoa wieder ins Blickfeld rücken – der 40-jährige Keeper und langjährige WM-Torhüter Mexikos. Mexiko trifft in der Vorrundengruppe A der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 auf Südkorea und Südafrika sowie den Sieger des UEFA-Playoffs D.

Probleme vor der WM 2026: Sicherheitslage in Mexiko und neue Konflikte belasten Vorbereitung

Die Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geraten zunehmend unter Druck. Besonders in Mexiko rückt die Sicherheitslage in den Mittelpunkt: Eine Welle der Kartellgewalt im Bundesstaat Jalisco wirft Fragen zur Organisation der Spiele in Guadalajara auf. Gleichzeitig belasten geopolitische Spannungen um den Iran sowie finanzielle und organisatorische Streitpunkte in mehreren US-Austragungsstädten die Planungen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.

WM 2026 Playoffs: Italien unter Zugzwang – diese Teams spielen um die letzten Tickets

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko rückt näher – doch sechs Startplätze sind noch offen. Während sich bereits 42 Nationen für das XXL-Turnier mit 48 Teams qualifiziert haben, kämpfen insgesamt 22 Mannschaften in europäischen und interkontinentalen Playoffs um die letzten Tickets. Ende März fallen die Entscheidungen: Vier Plätze werden in Europa vergeben, zwei weitere über ein internationales Playoff-Turnier. Die Duelle versprechen große Namen, Drucksituationen und mögliche Überraschungen.

Irans Sportminister schließt WM-Teilnahme 2026 aus – Donjamali widerspricht Trump-Zusage

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Irans Sportminister Ahmad Donjamali hat eine Teilnahme seines Landes an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA ausdrücklich ausgeschlossen. Donjamali begründete in einem TV-Interview den Schritt mit den jüngsten Angriffen gegen den Iran und sprach von einer unmöglichen Teilnahme unter den derzeitigen Bedingungen. Damit widerspricht er Zusagen aus Washington: US-Präsident Donald Trump hatte der FIFA zufolge die iranische Mannschaft zur WM eingeladen. Ob die Entscheidung des Ministers endgültig ist, blieb zunächst offen.

Trump lädt Iran zur WM 2026 ein: Infantino bestätigt Zusage

WASHINGTON, DC – 7. MÄRZ: Der Präsident der Fédération Internationale de Fußball Association (FIFA), Gianni Infantino, spricht neben US-Präsident Donald Trump, während dieser am 7. März 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, eine Durchführungsverordnung unterzeichnet. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Bilds/AFP (Foto: Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Bilds via AFP)

US-Präsident Donald Trump habe FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten zur WM 2026 in die USA reisen könne. Infantino berichtete nach dem Treffen, die Mannschaft sei „herzlich eingeladen“ und das Turnier könne Menschen zusammenbringen. Der Iran hatte sich bereits im März vergangenen Jahres für die Endrunde qualifiziert. Gleichzeitig deutete der Präsident des iranischen Fußballverbandes an, die Mannschaft könnte aus eigenen Gründen auf eine Teilnahme verzichten. Iran wurde in WM 2026 Gruppe G mit Belgien gelost.

WM-Hoffnung Havertz meldet sich zurück – Heute mit Arsenal gegen Leverkusen

WM-Hoffnung Havertz meldet sich zurück: Kai Havertz steht rechtzeitig vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wieder zur Verfügung und reist heute mit Arsenal FC zum Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League in die BayArena gegen Bayer 04 Leverkusen. Nach monatelanger Ausfallzeit wegen Knie- und Muskulaturproblemen kehrte der 26‑Jährige ins Mannschaftstraining zurück und erklärt: „Ich bin zu 100 Prozent bereit, Spiele zu spielen.“ Die emotionale Rückkehr an seinen Jugendverein verbindet persönliche Erinnerungen mit dem sportlichen Ziel, Spielrhythmus zu sammeln – und sich frühzeitig als Option für Bundestrainer Julian Nagelsmann und die deutsche Nationalmannschaft zu empfehlen.

Nächste WM-Option für Rangnick: Auch Chukwuemeka für Österreich spielberechtigt

Der Dortmunder Carney Chukwuemeka spielt für Österreich (Foto Depositphotos.com)

Nach Paul Wanner folgt die nächste Verstärkung für Ralf Rangnick: Auch Carney Chukwuemeka vom BVB darf künftig für die österreichische Nationalmannschaft auflaufen. Die FIFA hat die Anträge auf Verbandswechsel am 9. März genehmigt, die Einträge erscheinen in der FIFA Change of Association Platform. Teamchef Ralf Rangnick kann die beiden bereits für die Testspiele gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) nominieren; die Kaderbekanntgabe erfolgt am 16. März. Beide Spieler erfüllen laut den Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten die Voraussetzungen für eine Spielberechtigung. Wanner gab erst kürzlich seine Entscheidung für den ÖFB bekannt.

Krieg, Politik und WM 2026: Warum das Turnier schon jetzt unter Druck steht

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

Etwa hundert Tage vor dem geplanten Auftaktspiel des Iran bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wächst die Unsicherheit über die Teilnahme der iranischen Auswahl. Laut Jonathan Wilson in einem Kommentar für The Guardian wirkt die geopolitische Lage so schwierig, dass ein Antreten in Inglewood gegen Neuseeland zunehmend unwahrscheinlich erscheint. Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie Angriffe auf mehrere Staaten — darunter auch qualifizierte WM-Teilnehmer — bedrohen Irans Startplatz. Ein Rückzug oder Ausschluss wäre historisch und hätte direkte Folgen für Gruppe G und den Spielplan.

Sepp Blatter am 90. Geburtstag: Skandale, Macht und der lange Schatten bis zur WM 2026

An seinem 90. Geburtstag, am 10. März 2026, kämpft Sepp Blatter weiterhin um seinen Ruf. Der frühere Präsident der FIFA, von 1998 bis 2016 einer der mächtigsten Funktionäre des Weltfußballs, steht bis heute im Schatten von Korruptionsvorwürfen, Ermittlungen und der spektakulären Razzia von 2015 im Züricher Nobelhotel Baur au Lac. Blatter beteuert seit Jahren, ein „reines Gewissen“ zu haben, und sagt: „Ich bereue nichts, was ich nicht gemacht habe, wie ich auch nicht bereue, was ich gemacht habe.“ Zugleich übt er scharfe Kritik an seinem Nachfolger Gianni Infantino – und hofft noch immer auf einen ehrenhaften Abschied bei einem FIFA-Kongress, während sich der Weltverband längst auf die nächste große Bühne vorbereitet: die FIFA-Weltmeisterschaft 2026.

Nagelsmann überrascht: Hat Schalkes Karius noch eine Chance auf die WM 2026?

Vor der WM 2026 Bundestrainer Julian Nagelsmann schließt eine WM-Nominierung von Loris Karius vom FC Schalke 04 öffentlich nicht aus und sorgt damit für Spekulationen um die Torwart-Hierarchie. Nagelsmann betonte, die Entscheidung liege zwar nicht in Stein gemeißelt, gleichzeitig nannte er klare Abläufe und Kriterien für die Auswahl. Karius, der seit Januar 2025 für Schalke spielt und mit starken Vorstellungen auffiel, wurde wiederholt als Überraschungskandidat gehandelt. Aktuell fehlt der 32-Jährige den Schalkern verletzungsbedingt, dennoch behält Nagelsmann den Keeper auf dem Zettel. Deutschland spielt bei der WM 2026 in Gruppe E.