WM-Hoffnung Havertz meldet sich zurück: Kai Havertz steht rechtzeitig vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wieder zur Verfügung und reist heute mit Arsenal FC zum Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League in die BayArena gegen Bayer 04 Leverkusen. Nach monatelanger Ausfallzeit wegen Knie- und Muskulaturproblemen kehrte der 26‑Jährige ins Mannschaftstraining zurück und erklärt: „Ich bin zu 100 Prozent bereit, Spiele zu spielen.“ Die emotionale Rückkehr an seinen Jugendverein verbindet persönliche Erinnerungen mit dem sportlichen Ziel, Spielrhythmus zu sammeln – und sich frühzeitig als Option für Bundestrainer Julian Nagelsmann und die deutsche Nationalmannschaft zu empfehlen.

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Rückkehr in die BayArena: Emotionen und Jugendjahre
Für Kai Havertz ist das Duell gegen Bayer 04 Leverkusen mehr als ein internationales Topspiel: Er kehrt erstmals seit seinem Abschied 2020 in die BayArena zurück, wo er zehn Jahre in der Jugend verbrachte und seine Profikarriere begann. Beim Betreten des Stadions traf er alte Weggefährten und seinen früheren Jugendtrainer – Momente, die ihn sichtlich bewegten. Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorn: Mit Arsenal reist er an, um im Achtelfinale das Viertelfinale der Champions League in Angriff zu nehmen.
Verletzungsrückkehr: Diagnose, Reha und Trainingsarbeit
Die laufende Saison verlief für Havertz von Ausfallzeit geprägt: Eine Knieverletzung und weitere Muskelprobleme warfen ihn über Monate zurück, zwei Operationen erschwerten die Phase zusätzlich. „Ich hatte noch nie eine solche Herausforderung“, sagte der Offensivspieler und betonte die mentale Belastung durch die lange Pause. Nach intensiven Reha-Einheiten und stabilen Wochen im Mannschaftstraining meldet sich Havertz nun zurück und arbeitet daran, verlorenen Spielrhythmus und Wettkampfhärte wiederzugewinnen.
Arteta plant mit Havertz – Einsatz im Achtelfinale möglich
Auch bei Arsenal hat Chefcoach Mikel Arteta wieder mit Havertz eingeplant: Nach der stabilen Trainingsphase steht der Engländer vor einer Rückkehr in den Spielbetrieb. Die Vorbereitung auf das Champions-League-Duell diente zugleich als Test, ob der Angreifer die Belastung eines K.o.-Spiels verträgt. Havertz selbst zeigt sich selbstbewusst: „Ich bin zu 100 Prozent bereit, Spiele zu spielen.“
Option für den DFB: Havertz als Mittelstürmer bei der WM 2026
Aus deutscher Perspektive kommt die Rückkehr zur rechten Zeit: Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht Havertz weiterhin als zentrale Option im Offensivbereich. In den vergangenen Länderspielen setzte Nagelsmann ihn häufig als Mittelstürmer ein – eine Rolle, die auch bei der WM 2026 an Bedeutung gewinnen könnte. Havertz bringt Spielintelligenz, Flexibilität zwischen den Positionen und Erfahrung auf hohem Niveau mit; nach der Verletzungspause bietet das Champions-League-Spiel in Leverkusen eine erste Gelegenheit, sich taktisch und konditionell für den Sommereinsatz zu empfehlen.