WM 2026: Infantino hält an Iran-Teilnahme fest – „Kein Plan B“ trotz Krise

Gianni Infantino, der derzeitige Präsident der FIFA, nimmt an der Sitzung des FIFA-Rates teil, bei der die FIFA offiziell bekannt gibt, dass die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2021 in China, in Shanghai, stattfinden wird, 24. Oktober 2019.

FIFA-Präsident Gianni Infantino betont kurz vor der WM 2026 klar: Der Iran wird teilnehmen – trotz der „sehr komplizierten“ politischen Lage. Im mexikanischen Fernsehen sagte Infantino, es gebe keinen Plan B, C oder D, sondern nur Plan A: Die iranische Mannschaft soll unter bestmöglichen Bedingungen an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Er verwies zugleich auf die sportliche Qualifikation des Teams und darauf, dass die Auswahl sowohl die Menschen im Iran als auch die im Ausland vertrete. Gleichzeitig räumte der FIFA-Chef die schwierige außenpolitische Situation ein.

Deutschlands WM-Gegner Curaçao: Neuer Trainer Rutten träumt vom Coup

Der ehemalige Schalke-04-Coach Fred Rutten übernahm am 23. Februar 2026 das Curaçao-Amt nach dem Rücktritt von Dick Advocaat und träumt vom Coup bei der WM 2026. Der 63‑Jährige, seit fast drei Jahren ohne feste Trainerstelle, kündigt an, Advocaats Weg fortzusetzen und mit taktischer Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit die Außenseiterrolle herauszufordern. Rutten bringt langjährige Vereins‑ und Akademieerfahrung mit, kennt mehrere Akteure aus niederländischen Stationen und will die Chance in WM 2026 Gruppe E – gegen Deutschland, Côte d’Ivoire und Ecuador – nutzen. Trotz einer 0:2‑Testspielniederlage in Ruttens erstem Länderspiel als Curaçao-Coach gegen China in Sydney bleibt die Ambition groß: „Wir haben die Absicht zu überraschen.“

Vor WM 2026: Immer mehr Fragen bei von Trump überschattetem Turnier

WASHINGTON, DC – 7. MÄRZ: Der Präsident der Fédération Internationale de Fußball Association (FIFA), Gianni Infantino, spricht neben US-Präsident Donald Trump, während dieser am 7. März 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, DC, eine Durchführungsverordnung unterzeichnet. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Bilds/AFP (Foto: Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Bilds via AFP)

Weniger als drei Monate vor dem Anpfiff der von Trump überschatteten Weltmeisterschaft türmen sich in den USA zahlreiche offene Fragen: von Einreise- und Visaproblemen bis zur Sicherheit in Stadien und Fan‑Festen. Die teilweise Schließung des Department of Homeland Security und restriktive Visapolitik sorgen für Unsicherheit bei Mannschaften, Fans und Gastgeberstädten. Besonders brisant bleibt die ungeklärte Teilnahme Irans, während FIFA und Organisatoren entweder ausweichen oder Ersatzlösungen prüfen müssen. Zugleich drücken hohe Ticketpreise, logistische Engpässe an Flughäfen und klimatische Risiken auf die Vorbereitung.

WM 2026 Play-offs starten morgen: Welche 22 Teams können sich noch qualifizieren?

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

22 Nationalteams kämpfen in den UEFA‑Play-offs und interkontinentalen Pfaden Play-offs um die letzten 6 Startplätze für die Endrunde in Nordamerika. In Europa treten 16 Mannschaften in 4 Pfaden gegeneinander an (Halbfinale & Finale). Vier Teams qualifizieren sich für die Fußball-Weltmeisterschaft. Parallel laufen in Mexiko die interkontinentalen Play‑offs mit sechs Teams in zwei Pfaden; dort haben DR Kongo und Irak als gesetzte Mannschaften ein Freilos bis ins Finale. Alle Play‑off‑Finals finden vom 26. bis 31. März 2026 statt und entscheiden über die letzten Tickets zur WM.

Showdown zur WM 2026: Play-offs entscheiden diese Woche über letzte Startplätze

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Die WM-Play-offs entscheiden in den kommenden Tagen, am 26. und 31. März 2026, über die letzten sechs Startplätze für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. In Europa kämpfen 16 Teams in vier Pfaden um vier Tickets, parallel finden in Mexiko interkontinentale Play-offs mit sechs Mannschaften statt. Spielmodus, Zeitplan und Heimrecht folgen klaren Regeln: Einzeln ausgespielte Halbfinals und Finals, bei Unentschieden Verlängerung und Elfmeterschießen. Zudem beeinflusst der seit Ende Februar andauernde Iran-Krieg unmittelbar die Anreise des irakischen Teams und damit den Ablauf in Monterrey.

Joachim Löw schlägt Alarm: Kritik an WM 2026 in den USA

Jogi Löw bei der WM 2022 - gelangweilt?

Deutschlands Ex‑Bundestrainer Joachim Löw hat beim Literaturfestival lit.Cologne eindringlich vor der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gewarnt. Löw bezeichnete ein Turnier in den USA angesichts aktueller politischer Spannungen und militärischer Aktionen als „noch einmal gefährlicher“. Er erinnerte an die Debatten um die WM 2018 in Russland und die Menschenrechtsfragen bei der WM 2022 in Katar. Die Äußerungen des früheren Chefcoachs stehen damit deutlich abseits der bisherigen Linie des DFB.

Pochettino formt US-Kader für WM 2026: Aufgebot nimmt konkrete Form an

Mauricio Pochettino hat mit der Nominierung seines 27‑köpfigen März‑Kaders einen klaren Hinweis auf den erwarteten Kern für die USMNT bei der WM 2026 gegeben. Der Chefcoach bringt in Atlanta erstmals die neu zusammengesetzte Stammgruppe zusammen — eine Mischung aus etablierten Akteuren und aufgerückten Neulingen. Mehrere der Namen, die Pochettino über 2025 getestet hat, erscheinen erneut; andere Stammkräfte von 2022 fehlen vorerst. Der März‑Lehrgang gegen Belgien und Portugal gilt für ihn als ernsthafte Belastungsprobe im Hinblick auf den endgültigen WM‑Kader.

Nach Streit um Kosten: WM 2026-Spiele in Foxborough gesichert

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

Das Select Board von Foxborough hat einer Entertainment-Lizenz für die FIFA entschieden, sodass die sieben für das Gillette Stadium angesetzten WM-Spiele diesen Sommer stattfinden können. Nach monatelangen Verhandlungen um die Vorfinanzierung der Sicherheitskosten einigten sich Boston Soccer 2026, Kraft Sports & Entertainment (KSE) und die Stadt. Die Vereinbarung sieht vor, dass Foxborough keine finanziellen Lasten trägt: Vorauszahlungen, ein Escrow-Konto und schriftliche Sicherheiten durch KSE sollen die Ausgaben für Polizei, Feuerwehr und Material abdecken. Dennoch blieben Fragen zur Logistik und zu Transportplänen für Fans offen.

Iran-Spiele bleiben in den USA: FIFA hält an WM-Plan fest

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

FIFA lehnt eine Verlegung der iranischen Vorrundenspiele zurzeit ab. Trotz öffentlicher Äußerungen des Verbandspräsidenten Mehdi Taj über Verhandlungen mit dem Weltverband über Austragungsorte in Mexiko bleibt die FIFA bei ihrem Spielplan für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Entscheidende Gründe sind kommerzielle Verpflichtungen wie Ticketverkauf, TV-Rechte und Sponsoren sowie die logistische Planbarkeit für alle Teilnehmer. Gleichzeitig werfen politische Spannungen zwischen den USA und Iran Fragen zu Visa, Sicherheit und Delegationslogistik auf.

Iran prüft Mexiko als WM-Spielort – FIFA äußert sich bislang nicht

Fußball WM 2026 in den USA, Mexiko & Kanada

Iran prüft Teilnahme an der WM 2026 – Spiele könnten nach Mexiko verlegt werden. Sportminister Ahmed Donjamali erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, es werde mit der FIFA geprüft, ob sich die Gruppenspiele der iranischen Nationalmannschaft in Mexiko austragen lassen. Hintergrund sind Sicherheits- und Einreiseprobleme in den USA sowie politische Spannungen; Beobachter werten das Manöver jedoch eher als Propaganda denn als realistische Chance. Die Verlegung wäre aus logistischer Sicht kaum zu stemmen: bereits verkaufte Tickets, Quartierplanung und lange Distanzen sprechen dagegen. Zugleich bleibt offen, ob die FIFA auf das Ansinnen eingeht – Anfragen von Medien verliefen bislang meist ohne Antwort.