Messi und Inter Miami bei Trump – Boom für die WM 2026?

Nur wenige Monate vor der FIFA‑Fußball‑Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada empfing US-Präsident Donald Trump Lionel Messi und die MLS-Cup-Sieger von Inter Miami CF im Weißen Haus. Der Besuch des Weltstars unterstreicht den wachsenden Stellenwert des Fußballs in den USA – eine Entwicklung, von der sich Beobachter im Vorfeld der WM 2026 einen weiteren Popularitätsschub erhoffen. Messi stand bei der Zeremonie neben Trainer Javier Mascherano und Klub-Mitbesitzer Jorge Mas im Mittelpunkt. Trump lobte Messis Einfluss auf den Erfolg und zog in seiner Rede sogar einen Vergleich mit Pelé. Bei der WM 2026 spielt Messi mit Argentinien in Gruppe J gegen Algerien, Österreich und Jordanien.

Der argentinische Stürmer Lionel Messi (#10) von Inter Miami gestikuliert während des Fußballspiels der Gruppe A der Klub-Weltmeisterschaft 2025 zwischen Al-Ahly aus Ägypten und Inter Miami aus den USA im Hard Rock Stadium in Miami am 14. Juni 2025. (Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA / AFP)
Der argentinische Stürmer Lionel Messi (#10) von Inter Miami gestikuliert während des Fußballspiels der Gruppe A der Klub-Weltmeisterschaft 2025 zwischen Al-Ahly aus Ägypten und Inter Miami aus den USA im Hard Rock Stadium in Miami am 14. Juni 2025. (Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA / AFP)

Empfang im Weißen Haus nach MLS-Cup-Sieg

Der Empfang im Weißen Haus fand am Donnerstag statt, nachdem Inter Miami den MLS Cup 2025 gewonnen hatte. Trump eröffnete die Veranstaltung mit Kommentaren zum Militäreinsatz im Nahen Osten und richtete anschließend seine Worte an die Mannschaft aus Florida. Die Zeremonie stellte den sportlichen Erfolg in den Vordergrund: Messis Rolle beim Gewinn des Pokals hob der Präsident besonders hervor.

Trumps Pelé-Vergleich und Lob für Messi

Während seiner Rede zog Trump einen direkten Vergleich zu Pelé, den er als Jugendlicher gesehen habe. „Ich weiß nicht, vielleicht bist du besser als Pelé. Pelé war ziemlich gut“, sagte der Präsident und stellte damit Messis Leistungen in einen historischen Kontext. Er betonte, viele großartige Spieler gesehen zu haben, und verwies darauf, dass Messi mit Inter Miami den Titel geholt habe – ein Erfolg, den Trump ausdrücklich lobte: „Dieser Mann hier hat gewonnen.“

Geschenke, Nennungen und persönliche Würdigungen

Die Spieler überreichten Trump ein pinkes Heimtrikot mit der Nummer 47 als Hinweis auf seine Rolle als 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Neben Messi nannte Trump mehrere Teamakteure namentlich, darunter den Uruguayer Luis Suárez sowie die Argentinier Tadeo Allende und Rodrigo De Paul. Solche Gesten und Namen unterstrichen die symbolische Bedeutung des Besuchs für den Klub und seine Präsenz auf der internationalen Fußballbühne.

Signal für den Fußballboom vor der WM 2026

Inter Miamis Auftritt im Weißen Haus unterstreicht zugleich, welchen Stellenwert der Fußball in den USA inzwischen erreicht hat. Mit Lionel Messi als Aushängeschild der MLS und der Weltmeisterschaft 2026 im eigenen Land hoffen Liga und Veranstalter auf einen weiteren Popularitätsschub für den Sport.