Für die entscheidenden WM-2026-Playoff-Spiele in Guadalajara und Monterrey verlangt der Weltverband erstaunlich niedrige Preise: 200 mexikanische Pesos (rund 11,30 US-Dollar) für das Halbfinale und 300 Pesos (etwa 16,95 US-Dollar) für das Finale. Damit liegen die WM-2026-Playoff-Tickets weit unter den Preisen für das Finale in New Jersey, das laut FIFA-Tarif zwischen 4.185 und 8.680 Dollar kostet. Fans können Karten für die Partien am 26. und 31. März erwerben; die FIFA betont gleichzeitig, dass die Nachfrage nach WM-Tickets enorm ist.

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Preisstruktur und Vergleich zu New Jersey
Die FIFA hat die Ticketpreise für die Playoffs in Mexiko bewusst niedrig angesetzt: 200 Pesos für das Spiel am 26. März und 300 Pesos für das Entscheidungsspiel am 31. März. Im direkten Vergleich erscheinen diese Summen als regelrechte Schnäppchen gegenüber den vierstelligen Dollarpreisen für das WM-Finale in New Jersey, die von 4.185 bis 8.680 US-Dollar reichen. Diese Preisstaffelung macht die Spiele in Mexiko besonders für lokale und reisende Fans attraktiv.
Welche Begegnungen stehen an?
Die Tickets gelten für Playoff-Partien in Guadalajara und Monterrey, bei denen insgesamt Mannschaften wie Bolivien, Kongo, Jamaika, Neukaledonien und Suriname beteiligt sind. Konkreter: In Guadalajara trifft Jamaika am 26. März auf Neukaledonien; der Sieger dieses Halbfinals spielt am 31. März gegen den Kongo um den letzten WM-Startplatz. Für die Partien in Monterrey hat die FIFA ebenfalls Karten freigegeben, die genauen Paarungen vor Ort betreffen die übrigen beteiligten Nationen.
FIFA-Strategie: Kontingente, Wiederverkauf und Gebühren
Als Reaktion auf Kritik kündigte die FIFA bereits im Dezember an, den 48 teilnehmenden Verbänden für jedes Spiel mehrere hundert Tickets zum Einheitspreis von 60 Dollar zur Verfügung zu stellen. Die Verbände sollen selbst entscheiden, wie sie diese Kontingente an ihre treuesten Fans verteilen. Gleichzeitig betreibt die FIFA eine offizielle Wiederverkaufsplattform, mit der sie den Sekundärmarkt regulieren und zusätzliche Gebühren erheben will.
Nachfrage und Hinweise zur Wiederverkaufsplattform
Die FIFA meldete, dass die Anfragen für WM-Tickets die Marke von 500 Millionen überschreiten und räumt ein, dass die Wiederverkaufspreise letztlich höher ausfallen könnten. Auf der eigenen Wiederverkaufsplattform plant der Verband eine Gebühr von rund 15 Prozent, die sowohl Käufer als auch Verkäufer betreffen soll, um den Sekundärmarkt zu beschneiden und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zu generieren.