Inhaltsverzeichnis
- Rohr scheitert in Nigeria – Südafrika, Senegal und die Elfenbeinküste lösen WM-Tickets
- Welche Teams aus Afrika haben sich für die WM 2026 qualifiziert?
- Benins Märchen endet in Uyo – Nigeria schießt sich in die Play-offs
- Südafrika feiert Comeback – „Bafana Bafana“ wieder bei der WM
- Senegal und Elfenbeinküste souverän – Mané und Diomande treffen
Rohr scheitert in Nigeria – Südafrika, Senegal und die Elfenbeinküste lösen WM-Tickets
Am letzten Spieltag der afrikanischen WM-Qualifikation platzt der Traum Benins von der ersten Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft. Gernot Rohr verliert das entscheidende Duell mit seiner neuen Mannschaft – ausgerechnet gegen sein Ex-Team Nigeria. Währenddessen feiern Südafrika, Senegal und die Elfenbeinküste ihre Rückkehr auf die große Bühne.

Welche Teams aus Afrika haben sich für die WM 2026 qualifiziert?
Bisher haben sich aus Afrika qualifiziert: Ägypten, Algerien, Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste), Ghana, Marokko, Tunesien, Senegal, Südafrika, Kap Verde
Für Nigeria bleibt noch der Umweg über die Play-offs. Als einer der besten Gruppenzweiten darf das Team um Osimhen im März beim interkontinentalen Turnier in Mexiko um einen der letzten beiden WM-Plätze kämpfen. Ebenfalls dabei: Gabun, Kamerun und die DR Kongo. Für alle vier gilt: Es ist die letzte Chance auf das große Turnier in den USA, Kanada und Mexiko 2026.
Benins Märchen endet in Uyo – Nigeria schießt sich in die Play-offs
Das „Finale“ der Gruppe C hätte für Benin historisch werden können. Mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze reiste das Team von Gernot Rohr nach Nigeria – und ging dort sang- und klanglos unter. 0:4 hieß es am Ende in Uyo gegen den Favoriten, der vor heimischem Publikum nichts anbrennen ließ. Vor allem Victor Osimhen war nicht zu stoppen: Der Galatasaray-Stürmer traf dreifach (3., 38., 51. Minute) und beendete Benins Hoffnungen frühzeitig. In der Nachspielzeit setzte Frank Onyeka (Brentford) den Schlusspunkt.
Benin wirkte in seinem womöglich wichtigsten Länderspiel überfordert und nervös. Dass ein Punkt nicht gereicht hätte, war vor Anpfiff klar. Nur der Gruppensieg hätte die direkte Qualifikation bedeutet – für das Play-off der besten Gruppenzweiten war man bereits chancenlos. Rohr, der 2018 mit Nigeria in Russland dabei war, verpasst somit seine zweite WM-Endrunde.
Südafrika feiert Comeback – „Bafana Bafana“ wieder bei der WM
Südafrika sicherte sich das WM-Ticket mit einem deutlichen 4:0 gegen Ruanda. Bereits zur Pause lag die Mannschaft mit 2:0 vorn und ließ in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen. Es ist die erste WM-Teilnahme seit dem Heimturnier 2010 – damals war Südafrika als Gastgeber gesetzt. Über eine reguläre Qualifikation war „Bafana Bafana“ zuletzt 2002 in Südkorea und Japan dabei.
Senegal und Elfenbeinküste souverän – Mané und Diomande treffen
Senegal, Afrikameister von 2022, bleibt eine feste Größe auf der Weltbühne. Der Favorit der Gruppe ließ beim 4:0 gegen Mauretanien keine Zweifel aufkommen. Sadio Mané, früher beim FC Bayern unter Vertrag, traf doppelt und zeigte, dass er noch immer zu den Leistungsträgern zählt. Auch die Elfenbeinküste erfüllte die Pflicht: Ein 3:0 gegen Kenia reichte zum Gruppensieg – mit dabei in der Torschützenliste: Yan Diomande von RB Leipzig.