England-Legende Rooney vor WM 2026 über Three-Lions-Coach: „Tuchel macht einen guten Job!“

Wayne Rooney sieht in Thomas Tuchel den Typus „Winner“

Thomas Tuchel könne England bei der WM 2026 den fehlenden Schritt in die Titelränge bringen, meint England-Legende Wayne Rooney. Nach mehreren knappen Scheitern unter Gareth Southgate, zuletzt Finalniederlagen bei Europameisterschaften und ein Halbfinaleinzug 2018, hofft Rooney, dass Tuchels Erfahrung den Unterschied macht. Der Ex-Nationalstürmer lobt Tuchels Erfolge auf Klubebene und die klaren Prioritäten bei der Spielerauswahl. Zugleich betont er, dass die Teamleistung und die Wettkampferfahrung der Spieler entscheidend bleiben.

Der deutsche Cheftrainer der englischen Nationalmannschaft, Thomas Tuchel, reagiert während einer Trainingseinheit im St. George's Park in Burton-on-Trent, Mittelengland, am 18. März 2025 vor den Fußballspielen der UEFA-WM-Qualifikationsgruppe K gegen Albanien am 21. März und Lettland am 26. März. (Foto: Paul ELLIS / AFP)

 

Rooney: Tuchel bringt Siegermentalität

Wayne Rooney erklärte der Press Association, dass England in den letzten Jahren stets gut abschnitt, aber „knapp gescheitert“ sei. Die Verpflichtung von Thomas Tuchel habe ihn zunächst überrascht, weil er einen britischen Trainer erwartet hatte. Dennoch sieht Rooney genau in Tuchel einen Übungsleiter mit der nötigen Siegermentalität und dem Erfahrungsschatz, um England in K.o.-Phasen weiterzuhelfen.

Spielplan der WM Gruppe L

Weltmeisterschaft
17 Juni 2026
- 22:00
England
- -
Kroatien
Weltmeisterschaft
18 Juni 2026
- 1:00
Ghana
- -
Panama
Weltmeisterschaft
23 Juni 2026
- 22:00
England
- -
Ghana
Weltmeisterschaft
24 Juni 2026
- 1:00
Panama
- -
Kroatien
Weltmeisterschaft
27 Juni 2026
- 23:00
Kroatien
- -
Ghana
Weltmeisterschaft
27 Juni 2026
- 23:00
Panama
- -
England

 

Tabelle der WM Gruppe L

All
Home
Away
#
Team
B
S
U
N
Tore
GT
TD
Pkt.
1
0
0
0
0
0
0
0
0
2
0
0
0
0
0
0
0
0
3
0
0
0
0
0
0
0
0
4
0
0
0
0
0
0
0
0

 

Tuchels Erfolge als Argument für die WM

Rooney verweist auf Tuchels Titelbilanz: der Gewinn der Champions League mit Chelsea und ein nationaler Pokal‑Treble bei Paris St. Germain. Diese Erfolge nannte er als Beispiele dafür, dass solche Erfahrungen in engen Turniersituationen den Ausschlag geben können. „Manchmal, wenn du an einen bestimmten Punkt eines Wettbewerbs kommst, hilft diese Erfahrung wirklich“, so Rooney.

(From L) England’s defender #02 Kyle Walker, England’s forward #07 Bukayo Saka, England’s goalkeeper #01 Jordan Pickford, England’s midfielder #04 Declan Rice, England’s defender #06 Marc Guehi, England’s forward #09 Harry Kane, England’s defender #05 John Stones, England’s midfielder #10 Jude Bellingham, England’s defender #12 Kieran Trippier, England’s midfielder #26 Kobbie Mainoo and England’s midfielder #11 Phil Foden pose prior to the UEFA Euro 2024 semi-final football match between the Netherlands and England at the BVB Stadion in Dortmund on July 10, 2024. (Photo by Kenzo TRIBOUILLARD / AFP)

Kaderpolitik: Form vor Namen

Ein weiteres Lob richtet Rooney an Tuchels Auswahlprinzipien: Der neue Chefcoach setze offenbar auf aktuelle Form statt auf große Namen. Als Beispiel nennt Rooney die Nominierung von Aston Villas Morgan Rogers anstelle von Real Madrids Jude Bellingham in bestimmten Rollen. Er hebt hervor, dass Spieler wie Phil Foden, Jude Bellingham oder Cole Palmer weiterhin um Plätze kämpfen, aktuell aber Rogers durch seine Leistungen eine gute Chance habe.