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Wayne Rooney sieht in Thomas Tuchel den Typus „Winner“
Thomas Tuchel könne England bei der WM 2026 den fehlenden Schritt in die Titelränge bringen, meint England-Legende Wayne Rooney. Nach mehreren knappen Scheitern unter Gareth Southgate, zuletzt Finalniederlagen bei Europameisterschaften und ein Halbfinaleinzug 2018, hofft Rooney, dass Tuchels Erfahrung den Unterschied macht. Der Ex-Nationalstürmer lobt Tuchels Erfolge auf Klubebene und die klaren Prioritäten bei der Spielerauswahl. Zugleich betont er, dass die Teamleistung und die Wettkampferfahrung der Spieler entscheidend bleiben.

Rooney: Tuchel bringt Siegermentalität
Wayne Rooney erklärte der Press Association, dass England in den letzten Jahren stets gut abschnitt, aber „knapp gescheitert“ sei. Die Verpflichtung von Thomas Tuchel habe ihn zunächst überrascht, weil er einen britischen Trainer erwartet hatte. Dennoch sieht Rooney genau in Tuchel einen Übungsleiter mit der nötigen Siegermentalität und dem Erfahrungsschatz, um England in K.o.-Phasen weiterzuhelfen.
Spielplan der WM Gruppe L
Tabelle der WM Gruppe L
Tuchels Erfolge als Argument für die WM
Rooney verweist auf Tuchels Titelbilanz: der Gewinn der Champions League mit Chelsea und ein nationaler Pokal‑Treble bei Paris St. Germain. Diese Erfolge nannte er als Beispiele dafür, dass solche Erfahrungen in engen Turniersituationen den Ausschlag geben können. „Manchmal, wenn du an einen bestimmten Punkt eines Wettbewerbs kommst, hilft diese Erfahrung wirklich“, so Rooney.

Kaderpolitik: Form vor Namen
Ein weiteres Lob richtet Rooney an Tuchels Auswahlprinzipien: Der neue Chefcoach setze offenbar auf aktuelle Form statt auf große Namen. Als Beispiel nennt Rooney die Nominierung von Aston Villas Morgan Rogers anstelle von Real Madrids Jude Bellingham in bestimmten Rollen. Er hebt hervor, dass Spieler wie Phil Foden, Jude Bellingham oder Cole Palmer weiterhin um Plätze kämpfen, aktuell aber Rogers durch seine Leistungen eine gute Chance habe.