Inhaltsverzeichnis
- Joshua Kimmich erklärt in einem exklusiven Interview seine WM-Ziele
- Kimmichs WM-Ziele: Fokus auf Stabilität und Kontinuität
- März-Länderspiele als Schlüsselphase der Vorbereitung
- Teamwork, Einsatzbereitschaft und die richtige Einstellung
- Erwartung an die Mannschaft: Entwicklung durch positive Ergebnisse
- Kaderqualität: Kimmich glaubt an das Potenzial
Joshua Kimmich erklärt in einem exklusiven Interview seine WM-Ziele
Der DFB-Kapitän Joshua Kimmich setzt vor der WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko auf Stabilität, Kontinuität und intensive Vorbereitung in den März-Länderspielen. In drei Monaten beginnt das Turnier – für Kimmich zählen jetzt Taten auf dem Platz statt Traumtänzereien. Der erste Test gegen die Schweiz am Freitag (20:15 Uhr bei RTL) ist Teil dieser Aufbauphase. Kimmich betont zugleich das Selbstvertrauen in die Qualität des Kaders und die Notwendigkeit, das Teamgefüge auf dem Spielfeld zu festigen. (mit RTL/ntv und sport.de)

Kimmichs WM-Ziele: Fokus auf Stabilität und Kontinuität
Als Kapitän fordert Kimmich vor allem Konstanz: Die Mannschaft müsse stabiler werden und häufiger die gewünschte Spielweise auf den Platz bringen. Er macht deutlich, dass es weniger um öffentliche Ritualen oder Mannschaftsabende gehe, sondern um harte Arbeit im Training und im Spiel. Nur so lasse sich die Kontinuität erreichen, die für ein erfolgreiches Turnier nötig ist.
März-Länderspiele als Schlüsselphase der Vorbereitung
Kimmich nennt die März-Länderspiele ausdrücklich wichtig für die WM-Vorbereitung. Diese Testspiele dienen nicht nur der Abstimmung von Taktik und Zusammenspiel, sondern auch dem Bewusstsein jedes Einzelnen, dass jetzt Leistung gefragt ist. Das erste Spiel gegen die Schweiz ist in diesem Sinne mehr als ein Freundschaftsspiel – es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg nach Nordamerika.
Teamwork, Einsatzbereitschaft und die richtige Einstellung
Der Kapitän betont den Willen und die Einsatzbereitschaft als Grundvoraussetzungen: Jeder müsse verstehen, dass man nichts mit 80 Prozent erreichen könne, sondern alles geben müsse. Kimmich sagt, Träumen vom Titel sei langfristig motivierend, aktuell zähle jedoch das Machen und das tägliche Arbeiten am Team. Das Bewusstsein für diesen Anspruch soll die Mannschaft voranbringen.

Erwartung an die Mannschaft: Entwicklung durch positive Ergebnisse
Kimmich sieht Entwicklung als Prozess: Positive Ergebnisse führen dazu, dass ein Team enger zusammenrückt und sich auf dem Platz besser einspielt. Die Analyse von Spielen und das konsequente Ableiten von Anpassungen sind Teil dieses Prozesses. Je öfter die Mannschaft die angestrebte Spielweise abrufe, desto wahrscheinlicher seien Siege und damit ein erfolgreicher Weg zum Turnier.
Kaderqualität: Kimmich glaubt an das Potenzial
Auf die Frage, ob die Mannschaft genug Qualität für die WM habe, antwortet Kimmich eindeutig mit Ja. Er begründet das mit den Eindrücken aus dem täglichen Training und den Leistungen der Spieler in ihren Vereinen zwischen den Länderspielen. Diese Basis gebe ihm das Vertrauen, dass die DFB-Elf ein sehr gutes Team formen könne. In WM 2026 Gruppe E trifft Deutschland auf Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador.