Mit Blick auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ist in Mexikos Torhüterplanung plötzlich Unsicherheit entstanden. Stammkeeper Luis Ángel Malagón, der 29-jährige Schlussmann von Club América und aktueller Nationaltorwart, hat sich im Concacaf Champions Cup gegen Philadelphia Union am Sprunggelenk im Bereich der Achillessehne verletzt. Sollte Malagón länger ausfallen, könnte ausgerechnet Routinier Guillermo Ochoa wieder ins Blickfeld rücken – der 40-jährige Keeper und langjährige WM-Torhüter Mexikos. Mexiko trifft in der Vorrundengruppe A der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 auf Südkorea und Südafrika sowie den Sieger des UEFA-Playoffs D.

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Malagón: Diagnose, Ausfallzeit und Folgen für die Torhüter-Rotation
Malagón ging im Duell mit Philadelphia Union zu Boden und wird laut André Jardiné wahrscheinlich eine Achillessehnenverletzung erlitten haben. Der Übungsleiter warnte vor einer längeren Ausfallzeit: „Wahrscheinlich eine Achillessehnenverletzung, hoffentlich kein kompletter Riss, aber wahrscheinlich zumindest eine partielle Ruptur, die ihn für einige Zeit vom Spielbetrieb fernhalten wird.“ Diese Diagnose bedeutet für den Torhüter eine bevorstehende Reha-Phase und keinen unmittelbaren Einsatz im Mannschaftstraining; ob und wann ein MRT oder weitere bildgebende Untersuchungen folgen, ist nicht näher ausgeführt worden.
Mögliche Nachrücker: Rangel oder Acevedo statt Malagón
Malagón galt in den Monaten vor dem Turnier als erste Wahl für das Tor der mexikanischen Nationalmannschaft. Durch seine Verletzung gerät diese Option ins Wanken, sodass Trainer Javier Aguirre alternative Kandidaten prüfen muss. Als mögliche Nachrücker nennt die Quelle Chivas-Keeper Raúl „Tala“ Rangel und Santos Laguna-Torwart Carlos Acevedo; beide stehen als realistische Varianten im Kader für die WM in der engeren Auswahl, sollte Malagón ausfallen.
Guillermo Ochoa: Eine historische Rückkehr möglich?
Offen bleibt, ob Javier Aguirre erneut auf den erfahrenen Guillermo Ochoa setzt. Der 40-Jährige spielt derzeit für AEL Limassol in Zypern und hat bereits an fünf WM-Endrunden teilgenommen – nur fünf Spieler haben dieses Kunststück bisher geschafft. Sollte Ochoa berufen werden, könnte er als erster männlicher Spieler an sechs WM-Turnieren teilnehmen. Seine Erfahrung untermauert zudem sein Standing: Memo kommt auf 152 Länderspiele und liegt damit hinter Andrés Guardado (182) und Claudio Suárez (177) auf Rang drei in der ewigen mexikanischen Bestenliste; laut Quelle stand sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft bei der WM 2025.
Termine vor und während der WM: Freundschaftsspiele und Gruppenphase
Zur Vorbereitung auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bestreitet Mexiko im März Testspiele gegen Belgien und Portugal, die Trainer Javier Aguirre zur Bewertung seiner Torhüteroptionen nutzen kann. In der Gruppenphase des Heimturniers trifft Mexiko am 11. Juni im Estadio Azteca auf Südafrika, am 18. Juni in Guadalajara auf Südkorea und am 24. Juni erneut in Mexiko-Stadt auf den Sieger des UEFA-Playoffs D (Tschechien, Irland, Dänemark oder Nordmazedonien).