Marc-André ter Stegen wird voraussichtlich nicht zu seinem ehemaligen Verein FC Barcelona zurückkehren. Der deutsche Nationaltorhüter hat sich erneut verletzt, was seine persönliche Zukunft ungewiss macht. Berichte über eine Rückkehr zu Barça nach seiner Oberschenkelverletzung kursieren, doch die Verantwortlichen in Katalonien haben andere Pläne. Eine präzise Diagnose steht noch aus, und die Ausfallzeit könnte seine WM-Teilnahme gefährden.

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Ter Stegen erneut verletzt
Am Montag wurde bekannt, dass Marc-André ter Stegen sich am Oberschenkel verletzt hat. Die Ergebnisse von weiteren Untersuchungen stehen noch aus, doch der deutsche Keeper des Leihklubs Girona kann momentan nicht auf dem Platz stehen. Trainer Hansi Flick äußerte sich zu Wochenbeginn zurückhaltend und konnte keine genaueren Informationen über den Zustand seines Torwarts geben.
Keine Rückkehr zu Barça vor dem Sommer
Gerüchte über eine sofortige Rückkehr zu Barcelona machten die Runde, als die Verletzung bekannt wurde. Laut spanischen Medien hätte Girona, sein aktueller Leihverein, die Möglichkeit, ter Stegen aufgrund einer entsprechenden Vertragsklausel vorzeitig zurückzuschicken. Dennoch kommen Berichte von „Mundo Deportivo“, die besagen, dass eine Rückkehr vor dem Sommer nicht in Betracht gezogen wird. Quellen innerhalb des FC Barcelona haben klargestellt, dass an dem bestehenden Vertrag nichts geändert werden soll.
Vertragliche Situation und Gehaltsübernahme
Die Entscheidung, ter Stegen nicht zurückzuholen, hängt auch mit den finanziellen Aspekten zusammen. Girona übernimmt Teile seines Gehalts, was für Barcelona von Bedeutung ist. Der Torwart könnte möglicherweise einen Teil seiner Rehabilitation im Trainingszentrum des FC Barcelona absolvieren, doch eine Rückkehr ins Team bleibt vorerst ausgeschlossen.
Ausfallzeit und mögliche WM-Teilnahme in Gefahr
Die genaue Ausfallzeit von ter Stegen ist noch unklar. Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler, schätzte jedoch ein, dass eine Rückkehr ins Mannschaftstraining frühestens Ende März möglich sein könnte. „Wenn sich das bestätigt, wird es wahrscheinlich schwierig für ihn, an der WM teilzunehmen“, sagte Matthäus bei Sky. Diese Situation stellt eine persönliche Tragödie für den Keeper dar, die ihm sehr leid tut.