Klare Absage zur WM 2026: Kein Deutschland Comeback von Manuel Neuer

Manuel Neuer hat Spekulationen um ein überraschendes DFB-Comeback bei der WM klar zurückgewiesen: „Ja“ – sein Rücktritt aus dem Nationalteam steht nach eigener Aussage fest. Die Diskussionen waren nach der erneuten Verletzung von Marc-André ter Stegen aufgeflammt, doch Neuer erteilte diesen Hoffnungsträgern eine deutliche Absage. Stattdessen betonte er seine Unterstützung für die aktuelle Nummer eins und konzentrierte sich auf die Ziele mit dem FC Bayern. In München bleibt Neuer voll auf die anstehende DFB-Pokal-Saison und den Weg Richtung Finalort Berlin fokussiert.

Manuel Neuer fäjhrt nicht zur WM 2026 laut eigener Aussage (Foto AFP/Depositphotos.com)
Manuel Neuer fäjhrt nicht zur WM 2026 laut eigener Aussage (Foto AFP/Depositphotos.com)

Neuer: Kein Comeback bei der WM

Auf die Frage, ob sein DFB-Rücktritt endgültig sei, antwortete Manuel Neuer kurz und eindeutig: „Ja.“ Damit schiebt der 37‑jährige Torwart allen Spekulationen um ein Wiederaufleben seiner Nationalmannschaftskarriere einen Riegel vor. Auf das Lob von FC‑Bayern‑Präsident Herbert Hainer, Neuer sei weiterhin der beste deutsche Torhüter, reagierte dieser gelassen: „Es sind natürlich schöne Worte. Aber gerade er kennt ja meine Entscheidung. Deshalb schmunzle ich darüber.“

Neuer stärkt Oliver Baumann den Rücken

Neuer äußerte sich zugleich klar zu Oliver Baumann, der im bisherigen Verlauf der WM-Saison die Nummer eins unter Bundestrainer Julian Nagelsmann ist: „Er ist jetzt die Nummer eins“, sagte Neuer. Der 35‑jährige Schlussmann von der TSG Hoffenheim habe „seinen Job sehr gut“ gemacht und zeige „sehr gute Leistungen“. Neuer wünscht Baumann alles Gute und drückt ihm die Daumen für die bevorstehenden Aufgaben.

Mitgefühl für Marc‑André ter Stegen – Operation und Ausfallzeit

Neuer zeigte Mitgefühl mit Marc‑André ter Stegen, der nach einer Operation am Oberschenkel erneut mehrere Monate ausfallen wird. „Das ist natürlich ganz hart“, sagte Neuer über die neuerliche Verletzung des 33‑Jährigen, der nach Neuers Rücktritt auf das erste große Turnier als deutsche Nummer eins gehofft hatte. „Er wird wieder aufstehen. Aber es ist natürlich ganz bitter… Da gilt es einfach nur, ihm die Daumen zu drücken, dass er wieder zurückkommt und zur alten Stärke findet.“

Fokus auf den FC Bayern und den DFB‑Pokal

Für Neuer hat das WM‑Jahr eine klare inhaltliche Priorität: die Aufgaben mit dem FC Bayern. Nach dem Einzug ins DFB‑Pokal‑Halbfinale betonte der Kapitän die „Sehnsucht nach Berlin“ und den Willen, wieder einen Finaleinzug zu schaffen. „Der Drang ist da, gerade mit dieser Mannschaft, die wir jetzt haben“, so Neuer mit Blick auf die Ambitionen des Rekordmeisters in dieser Saison.