Marc-André ter Stegen, DFB-Torhüter und aktuell an den FC Girona verliehen, ist erneut verletzt und musste sich am Oberschenkel operieren. Girona gab am Samstagnachmittag ein Update: Der Eingriff sei „reibungslos“ verlaufen, konkrete Zeitangaben zur Rückkehr fehlen aber noch. Ter Stegen hatte selbst von einer Ausfallzeit von „mehreren Monaten“ gesprochen und fällt damit für die nächsten Wochen aus. Der Klub betont, dass die weitere Einsatzfähigkeit vom Genesungsverlauf abhängt.

Operation am Oberschenkel: Diagnose und Ausfallzeit
Der Leihtorhüter musste sich wegen einer Oberschenkelverletzung einer Operation unterziehen, teilte der FC Girona mit. Der Verein bezeichnete den Eingriff als „reibungslos“ und machte keine weiteren medizinischen Details publik. Ter Stegen hatte bereits angekündigt, mehrere Monate pausieren zu müssen; damit stehen eine längere Reha sowie individuelle Belastungssteuerung und ein langsamer Weg zurück ins Mannschaftstraining an. Die genaue Prognose hängt von seinem Heilungsverlauf und der Reaktion der Muskulatur ab.
Auswirkungen auf WM-Pläne und Nationalmannschaft
Die Verletzung kommt für ter Stegen zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Er sah die WM 2026 als Chance, nach Jahren des Wartens erstmals im deutschen Tor bei einem großen Turnier zu stehen. Durch die Operation und die prognostizierte Ausfallzeit schwindet diese Möglichkeit erheblich. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg äußerte gegenüber t-online, dass „das Thema Fußball-WM für ihn jetzt wohl durch“ sei — eine Einschätzung, die die knapp bemessene Vorbereitungszeit bis zum Turnierauftakt berücksichtigt. Ob und wann ter Stegen wieder in den DFB-Kader zurückkehren kann, bleibt zunächst offen.
Girona plant personelle Reaktion: Interesse an Rúben Blanco
Für das abstiegsgefährdete Girona bedeutet der Ausfall des Leihspielers einen sportlichen Rückschlag: Der Verein hatte sich von ter Stegens Verpflichtung defensive Stabilität versprochen. Laut dem spanischen Radiosender Cadena SER will Girona nun personell nachlegen und zeigt offenbar Interesse an Rúben Blanco, einem 30-jährigen Torhüter, der zuletzt bei Olympique Marseille unter Vertrag stand und derzeit ablösefrei wäre. Girona betont, dass „die Einsatzfähigkeit des Spielers von seinem Genesungsfortschritt abhängt“ — bis dahin bleibt die Personalplanung flexibel.