Die Playoffs der WM-Qualifikation bestimmen vom 26. März bis 1. April die letzten sechs Teilnehmer für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. In Europa fielen in den Halbfinals mehrere knappe Entscheidungen – darunter Elfmeterschießen, späte Ausgleiche und individuelle Klasseleistungen, die die Finalpaarungen festlegten. Parallel laufen in Mexiko die interkontinentalen Duelle um zwei weitere Tickets. Im Überblick: Ergebnisse, Spielverlauf, Finalpaarungen und Anstoßzeiten.

Inhaltsverzeichnis
WM-Qualifikation Playoffs – Ergebnisse und Begegnungen
In den europäischen Halbfinals siegten die Türkei, Bosnien-Herzegowina, Schweden, Polen, Kosovo, Dänemark und Tschechien. Aus diesen Partien ergaben sich die Finalpaarungen am Dienstag, 31. März: Bosnien-Herzegowina – Italien, Schweden – Polen, Kosovo – Türkei sowie Tschechien – Dänemark.
Fußball WM 2026 Playoffs – Die Finalpartien
UEFA Play-offs Pfad A bis D Finals:
Interkontinentale Play-offs Pfad 1 und 2 Finals:
Fußball WM 2026 UEFA Playoffs – der Halbfinalspielplan

Europäische Playoffs – Kurzberichte der Halbfinals
TÜRKEI – Rumänien 1:0 (53.)
Die Türkei entschied das Spiel durch einen präzisen Traumpass von Arda Güler, den Ferdi Kadioglu zur Führung verwertete (53.). Zuvor dominierte die Montella-Elf das zweite Viertel, verzeichnete deutlich höheren Ballbesitz und mehr Schüsse (16:6), ließ aber viele Großchancen ungenutzt. Rumäniens Defensivleistung hielt lange, am Ende reichte die individuelle Klasse der Gastgeber für den knappen Sieg.
ITALIEN – Nordirland 2:0
Italien kontrollierte die Begegnung und nutzte die Chancen in der zweiten Hälfte: Sandro Tonali traf per Direktabnahme (56.), Moise Kean sorgte später für die Entscheidung (80.). Nordirland blieb über weite Strecken harmlos, die Italiener bestimmten Spielverlauf und Ballbesitz und zogen ins Finale ein.

Wales – BOSNIEN-HERZEGOWINA 1:1 (1:1), 2:4 i.E.
Wales führte durch einen Traumtreffer von Daniel James (51.), doch Edin Dzeko köpfte in der 86. Minute den Ausgleich und zwang in die Verlängerung. Im anschließenden Elfmeterschießen avancierte Bosniens Torhüter Nikola Vasilj zum Matchwinner, Parrott und weitere Schützen der Hausherren scheiterten – Bosnien gewann 4:2 im Penaltyschießen und trifft nun auf Italien.
Ukraine – SCHWEDEN 1:3
Schweden nutzte in Valencia die Chancen effektiver: Viktor Gyökeres zeichnete sich aus und traf früh sowie in der zweiten Halbzeit erneut; seinen dritten Treffer verwandelte er per Elfmeter (73.). Die Ukraine hatte deutlich mehr Ballbesitz, blieb aber in der Chancenverwertung zu unpräzise – Gyökeres’ Dreierpack entschied die Begegnung.
POLEN – Albanien 2:1
Ein Fehler von Bednarek ermöglichte Albanien die Führung durch Hoxha (42.). Polen kam verbessert aus der Kabine: Robert Lewandowski köpfte den Ausgleich (63.), Piotr Zieliński erzielte das 2:1 aus der Distanz (73.). Die Gastgeber erhöhten Druck und Qualität im letzten Drittel und zogen ins Finale ein.
Slowakei – KOSOVO 3:4 (2:1)
Die Slowakei führte zur Pause nach einem Doppelschlag, darunter ein Freistoßtreffer von Haraslin (45.). Der Kosovo reagierte eindrucksvoll: Asllani erzielte früh nach der Pause den Ausgleich (47.), Muslija traf per Freistoß (60.) und Hajrizi erhöhte (72.). Ein später Anschlusstreffer der Slowakei blieb zu spät – Kosovo gewann verdient 4:3.

DÄNEMARK – Nordmazedonien 4:0
Nach torloser erster Hälfte brach Dänemark den Widerstand innerhalb kurzer Zeit: Gustav Isaksen erzielte zwei Treffer in einer Minute (58./59.), Nørgaard und weitere Offensivaktionen sorgten für die Entscheidung. Die Dänen zeigten in einem zehnminütigen Abschnitt hohe Effektivität.
TSCHECHIEN – Irland 2:2 (2:2), 4:3 i.E.
Irland ging früh in Führung per Elfmeter (19.), in der Folge geriet Tschechien durch ein unglückliches Eigentor ins Hintertreffen (23.). Patrik Schick glich per Strafstoß aus, später brachte Krejci die Gastgeber (86.) zurück – die Partie endete 2:2. In der Verlängerung blieb es beim Remis, im Elfmeterschießen parierte Tschechiens Keeper Kovar zweimal hintereinander und Kliment verwertete den entscheidenden Strafstoß zum 4:3.
Europäisches Turnier – Finalpaarungen am Dienstag, 31. März (Anstoß 20:45)
Die Halbfinal-Sieger bestreiten die Finalspiele am Dienstag, 31. März, jeweils um 20:45 Uhr (Ortszeit). Die Begegnungen lauten: Bosnien-Herzegowina – Italien, Schweden – Polen, Kosovo – Türkei und Tschechien – Dänemark. Die Sieger dieser vier Finalspiele buchen die letzten europäischen Tickets für die WM 2026.
Interkontinentales Turnier in Guadalajara und Monterrey (Mexiko)
Auch die interkontinentalen Playoffs laufen in Mexiko: Im Halbfinale trafen Bolivien und Suriname (Monterrey) sowie Neukaledonien und Jamaika (Guadalajara).
Ergebnisse: Bolivien setzte sich 2:1 gegen Suriname durch (Anstoß 26. März, 23:00), Jamaika gewann 1:0 gegen Neukaledonien (27. März, 04:00).
Die Finalpaarungen sind terminiert: DR Kongo trifft am 31. März (23:00) in Guadalajara auf Jamaika, am 1. April (05:00) spielt der Irak gegen Bolivien. Die beiden Gewinner dieses interkontinentalen Turniers qualifizieren sich zusätzlich für die WM.