Kurz vor der WM 2026 wird Cristiano Ronaldo seinem Klub Al-Nassr wegen einer Sehnenverletzung am linken hinteren Oberschenkel mehrere Wochen fehlen. Der 41‑jährige Portugiese zog sich die Verletzung im Spiel gegen Al‑Fayha zu, Al‑Nassr bestätigte am Dienstag eine Ausfallzeit von zwei bis vier Wochen. Damit fällt der Top‑Star in den kommenden Pflichtspielen des Klubs aus und unterzieht sich einer Reha zur Rückkehr ins Mannschaftstraining. Der Einsatz beim FIFA-WM-Turnier 2026 für Portugal bleibt laut Klubangaben jedoch weiter möglich. Portugal trifft in WM-Gruppe K auf Usbekistan und Kolumbien sowie DR Kongo, Jamaika oder Neukaledonien.

Al‑Nassr meldet Diagnose und voraussichtliche Ausfallzeit
Al‑Nassr informierte offiziell über die Sehnenverletzung am linken hinteren Oberschenkel, die Ronaldo im Duell mit Al‑Fayha erlitt. Die Vereinsmeldung nennt eine Ausfallzeit von zwei bis vier Wochen; der Klub geht von einer konservativen Behandlung mit angeschlossener Reha aus. Die genaue Diagnose und der weitere Behandlungsplan bestimmen die medizinischen Verantwortlichen, während der Profi vorerst nicht am Mannschaftstraining teilnehmen wird.
Reha, Belastungsaufbau und Rückkehrplanung
Nach solchen Sehnenverletzungen stehen Schmerzmanagement, physiotherapeutische Maßnahmen und ein schrittweiser Belastungsaufbau im Fokus, um Rückfälle zu vermeiden. Die Ausfallzeit von zwei bis vier Wochen gibt erste Orientierung, dennoch hängt der Zeitpunkt der Rückkehr von der Heilungsentwicklung der Muskulatur und der Sehne ab. Al‑Nassr wird Ronaldo individuell in die Trainingssteuerung zurückführen, bevor er wieder Spielminuten erhält.
WM 2026 weiter im Blick: Chance auf Rekordteilnahme
Trotz des aktuellen Lazaretts gefährdet die Verletzung nach Klubangaben nicht Ronaldos möglichen Einsatz bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Sollte der Angreifer im Sommer starten, käme er als erster Spieler auf sechs WM‑Teilnahmen. Bislang standen Lothar Matthäus und vier weitere Profis bei fünf Endrunden auf dem Feld; auch Lionel Messi peilt mit Inter Miami seine sechste WM an.